Was ist Hundeerziehung?

Hundeerziehung und -ausbildung ist menschliche Einwirkung auf einen Hund mit Ziel, dem Hund ein möglichst konfliktarmes Leben in der menschlichen Gesellschaft zu ermöglichen und ihn zu befähigen, die von ihm erwarteten spezifischen Aufgaben dabei zu erfüllen. Als Grundlage für eine gelungene Erziehung und Ausbildung ist es erforderlich, dass es klare Vorstellungen darüber gibt, was der Hund können soll, dass Handlungen und Aufgaben immer gleich definiert sind und Gewohnheiten ausgebildet werden.

Wie jedes Lebewesen lernt auch der Hund immer, ob er will oder nicht. Lernen ist die Auseinandersetzung eines Individuums mit der Umwelt. Reize aus der Umwelt wirken auf den Hund ein. Entsprechend der Konstitution und des Charakters erfolgt eine Reaktion. Bei entsprechender Intensität führt der Umweltreiz zu einer Verhaltensänderung. Der Hund hat gelernt, auf einen von außen kommenden Reiz angemessen zu reagieren.

Auf Grund der gesammelten Erfahrungen wird der Hund in gleichen Situationen gleiches oder ähnliches Verhalten zeigen. Ändern sich die Umweltbedingungen, kann der Hund sein Verhalten wieder ändern.

Unsere Hunde lernen durch Konditionierung. Wiederhole ich eine Übung immer wieder, so wird es mein Hund konditionieren und wenn richtig gelernt auch beherrschen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die punktgenaue Bestätigung ( Futter, Spielzeug ). Absolviert mein Hund eine Übung richtig, so setze ich ein Lobsignal ( Stimme, Clicker ), danach wird der Hund mit Futter / Spielzeug bestätigt.

Hundeerziehung ist konsequente Liebe. Wir bringen unsere Lieblinge in Konflikte, wenn wir Sie nicht artgerecht erziehen und beschäftigen.

„Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er muss … Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch, wenn er soll, und dann kann er auch, wenn er muss … Denn schließlich: Hunde, die können sollen, müssen wollen dürfen!“

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